Lernvideos
Lernvideos beinhalten immer einen bestimmten Aspekt des Jagdhornspielens, sie möchten mit einfachen Worten und anschaulichen Gesten zeigen, wie das Jagdhorn zum Klingen gebracht werden kann.
Da mir der visuelle Lerneffekt der Videos sehr wichtig ist, halte ich das Plesshorn nicht wie sonst üblich nach oben mit 45o Neigung, sondern halte es ähnlich wie ein Parforcehorn. Damit ist die Gesichtsmimik und der Einatmen-Vorgang besser zu erkennen.
Lernvideo 1: Übung für das Plesshorn.
Wir beginnen mit dem C1, dem ersten spielbaren Ton auf dem Plesshorn. Es folgen dann weitere Töne nach oben. Die ganze Übung ist so aufgebaut, dass der Coach die Übung vorspielt und Du spielst die Töne in der gleichen Weise direkt nach.
Dabei ist das genaue Zuhören sehr wichtig, damit die Tonhöhe sofort erfasst wird. Wenn das nicht auf Anhieb gelingt, versuche die vorgespielten Töne nachzusingen oder zu summen. Auch Pfeifen ist möglich.
Erst wenn Du die Töne in Dir selbst erfasst hast, kannst Du sie mit guter Sicherheit auch Nachspielen.
Tipp zur Luftführung:
Du sollst immer genügend Luft einatmen und diese dann auch bewusst und geführt ausatmen. Besonders am Ende des Luftstroms darf der Luftdruck nicht nachlassen, sonst kann der Ton “abstürzen”.
Lernvideo 2: Übung für das Parforcehorn.
Diese Übung beginnt mit dem dritten spielbaren Ton und geht dann zum tieferen zweiten und danach zum ersten (tiefsten) spielbaren Ton. Die ganze Übung ist so aufgebaut, dass der Coach sie vorspielt und du die Töne in gleicher Weise direkt nachspielst.
Auch hier ist genaues Zuhören sehr wichtig, damit die Tonhöhe sofort erfasst wird. Wenn das nicht auf Anhieb gelingt, versuche, die vorgespielten Töne nachzusingen oder zu summen. Auch Pfeifen ist möglich. Erst wenn du die Töne in dir selbst erfasst hast, kannst du sie mit guter Sicherheit auch nachspielen.
Tipp zur Atmung:
Der Vorgang des Einatmens muss direkt in das Ausatmen übergehen, also bitte die Luft nicht stauen. Der Ton muss sofort klar und offen erklingen.
Lernvideo 3: Jagdhornsignal Fuchs tot
Das Totsignal "Fuchs tot" dient hier als Beispiel, wie man ein bestimmtes Musikstück oder eine Jagdhornsignal einstudiert, also auf einfache und erfolgeiche Weise lernt.
Die Vorgehensweise ist im Prinzip immer folgende:
- Rhythmus erfassen: Welche Taktart - ob 4/4tel, 6/8tel oder 3/4tel Takt.
- In langsamen Tempo den Rhythmus singen oder summen
- Schwierigen Stellen erkennen und analysieren. Dann Vereinfachen, indem nur die Töne ohne Rhythmus gespielt werden.
- Tonhöhe und Rhythmus in langsamen Tempo verbinden.
- Tempo steigern - zuerst langsam, dann schließlich im Endtempo.
Auf diese Weise kommst Du schnell und sicher an Dein Ziel. Bei schwierigen Stücken kann das manchmal Tage oder Wochen dauern. Immer dranbleiben und nicht aufgeben !