Trumpet Basics +++
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Hier findest du eine Sammlung von Übungen, die deine Leistung als Blechbläser verbessern und dauerhaft festigen werden.
Wir Blechbläser – ähnlich wie Sänger – erzeugen unseren Ton ausschließlich mit dem eigenen Körper, nur mit Luftstrom und Lippenschwingung. Deshalb müssen wir sicherstellen, dass unsere beste Tonproduktion jederzeit abrufbar ist – egal ob bei schwierigen Passagen, langen Proben oder unter Lampenfieber.
Das bedeutet:
- Stabiler Ansatz – auch bei Belastung
- Natürliche, entspannte Atmung – ohne Verkrampfung
- Musik im Fokus – Technik dient immer dem Ausdruck
Solche Fähigkeiten entstehen nicht von allein. Sie werden durch konsequente Wiederholung bestimmter Übungen so tief verankert, dass sie wie von selbst funktionieren – fast so selbstverständlich wie Gehen oder Atmen. Dafür braucht es ein festes Trainingsritual: eine Abfolge von grundlegenden Übungen, die du immer wieder durchläufst, bis sie ein Teil deiner Spielgewohnheit geworden sind.
Diese Sammlung bietet dir genau so ein Ritual – mit allen wichtigen Bausteinen für dein Spiel:
- Ein- und Ausatmen, kontrolliert und zielgerichtet
- Gezielte Luftführung für Klang und Stabilität
- Funktion des Zungenrückens (Tonsilben o - a - e - ö - ü - i)
- Ansatzstabilität für alle Lagen
- Kräftigung der Ansatzmuskeln für Ausdauer und Flexibilität
Mit diesen Übungen legst du das Fundament für ein zuverlässiges, freies und musikalisch überzeugendes Spiel – jeden Tag aufs Neue.
Trumpet Basics +++ Das Konzept - und was dahinter steckt
Wenn Routine nicht mehr reicht . . .
Du spielst dein Instrument seit Jahren, hast Technik, Erfahrung und wahrscheinlich auch einige Gewohnheiten – gute wie weniger gute. Genau hier setzt Trumpet Basics +++ an: Diese Übesammlung ist keine Anfängerfibel, sondern ein Werkzeugkasten für alle, die ihr Spielen gezielt weiterentwickeln wollen.
Am Anfang steht die ehrliche Selbsteinschätzung: Wo stehst du wirklich, und wo willst du hin? Wer sich ein realistisches Ziel steckt und sein Durchhaltevermögen kennt, hat schon die halbe Miete. Ob du Klang, Höhe, Ausdauer oder Kontrolle verbessern willst – nur mit einem klaren Ziel kannst du dein Üben darauf ausrichten.
Damit kommen wir zur Umsetzung. Es geht nicht darum, stundenlang irgendwas zu spielen, sondern dir ein persönliches Überezept zusammenzustellen. Beobachte, wie du bisher geübt hast: Welche Angewohnheiten schleichen sich immer wieder ein? Was funktioniert – und was bremst dich? Wenn du das erkennst, kannst du deinen Übestil bewusst verändern.
Ein zentraler Teil der Sammlung ist das Ersetzen alter Muster durch neue Routinen. Du arbeitest gezielt an Tonentstehung, Lippenstellung, Startposition und Atemfluss. Luft vor Anstoß – nicht umgekehrt. Erst fühlen, dann reproduzieren. Das klingt simpel, ist aber oft der Schlüssel zu weniger Kraft und mehr Kontrolle.
Dazu kommen konkrete Hilfsmittel wie Mundstück, Mack oder Buzz-R. Sie helfen dir, mit minimalem Aufwand zu spielen und zu spüren, was wirklich passiert, bevor das Instrument alles „zudeckt“. Entscheidend ist dabei: Alles, was du außerhalb der Trompete erarbeitest, muss wieder zurück aufs Instrument übertragen werden !
Die Übungen selbst sind in Phasen aufgebaut, damit du Schritt für Schritt deine Spieltechnik verfeinerst:
Phase 1 startet mit der Zunge – genauer gesagt mit Zungenrücken und Zungenspitze. Du schulst Beweglichkeit, Kontrolle und Artikulation, immer verbunden mit sauberer Luftführung und bewusster Tonentstehung. (Übung 1-4, 5)
Phase 2 kombiniert Zungenarbeit mit der Fingertechnik. Hier wird's beweglicher und gleichzeitig kontrollierter: Glissandi, Chromatik, intuitive Zungenbewegung beobachten und Klangkonstanz sichern. (Übung 6-8, 9)
Phase 3 kümmert sich um Ansatz und Lippenmuskulatur. Treibetöne, Luftgeschwindigkeit, Tonstabilität – hier lernst du, wie wenig Kraft du wirklich brauchst, wenn alles im Gleichgewicht ist. (Übung 10,11,13)
Phase 4 öffnet den Raum nach oben und unten. Entspannung wird zum Motor für Klang, Höhe, Tiefe und Flexibilität. Pedaltöne, Soundchecks in verschiedenen Lagen, Kieferarbeit und Zungenbeweglichkeit greifen ineinander. (Übung 15,16,17, 20)
Phase 5 ist die Symbiose: Du verbindest alles Gelernte – Artikulation, Luft, Ansatz, Flexibilität und Fingertechnik – in musikalischem Material. Tonleitern, Dreiklänge und Naturtonbindungen werden nicht mechanisch abgespult, sondern bewusst genutzt. (Übung 12, 14, 18, 19, 21)
Das Entscheidende bei Trumpet Basics +++ : Du arbeitest nicht mehr „irgendwie“, sondern gezielt. Du nutzt deine Erfahrung, statt gegen alte Muster anzukämpfen. Und du entwickelst deine Technik von innen nach außen – mit Kopf, Ohr, Körpergefühl und einem Plan, der zu deinem Können passt.
Wenn du bereit bist, nicht nur mehr zu üben, sondern besser, dann ist diese Sammlung genau dein Ding.
Inhaltsverzeichnis und Lernziele
Inhalt und Lernziele – Auf einen Blick
Die Übungen sind nach didaktischen Zielen geordnet und und ermöglichen eine schrittweise Entwicklung Deiner technischen und musikalischen Fähigkeiten beim Trompetenspiel.
Du kannst die Reihenfolge der Übungen auch problemlos Deinen Anforderungen und Übezielen anpassen.
Viele der Übungen eignen sich auch gut als Aufwärmübungen oder zum Kraftaufbau.
Scanne den QR-Code
Die meisten Übungen sind mit einem QR-Code versehen. Scanne ihn mit Deinem Handy, um auf eine Audiodatei oder einen Videoclip zuzugreifen, der Anweisungen oder Mitspieloptionen enthält.
Download: Lade einige Seiten zur Information herunter.
→ TRUMPET BASICS +++ de-info (Auszug aus der vollständigen Ausgabe). Dieser Download ist kostenlos.
Trumpet Basics +++
Ansatztraining für Fortgeschrittene
Mit diesem Programm für Atmung, Ansatz und Technik kannst Du Dein Spiel auf der Trompete in kurzer Zeit erheblich verbessern.
- Ausgabe als Buch
TRUMPET BASICS +++ de-book
komplette Ausgabe mit vollständigen QR-Codes EUR 27.90 - Ausgabe als PDF
TRUMPET BASICS +++ de-pdf
komplette Ausgabe mit vollständigen QR-Codes EUR 24.90 - Ausgabe zur Info PDF downloaden
zum direkt download (Auszug aus der Komplett-Ausgabe) gratis - for English Edition please click → here
Beispiele zu Trumpet Basics +++ Ein Klick auf die Übung und sie öffnet oder schließt sich !
Trumpet Basics - Übung 1

zuerst mit Mundstück (Teil A auch als Bending-Übung), dann mit Trompete
Achte darauf, immer kleinstmögliche Bewegungen mit dem Zungenrücken zu machen.
Je kleiner die Zungenbewegung ist, desto größer wird Dein Tonumfang werden !
Die Zungenspitze sollte nach dem Anstoßen direkt an der unteren Zahnreihe liegen, damit im Mund keine
Wirbel entstehen können.
Das Tempo dieser Übung sollte so gewählt werden, dass Dein Luftstrom vollständig "verbraucht" wird.
Viertel = ca 60-72 bpm
Trumpet Basics - Übung 1

zuerst mit Mundstück (Teil A auch als Bending-Übung), dann mit Trompete
Achte darauf, immer kleinstmögliche Bewegungen mit dem Zungenrücken zu machen.
Je kleiner die Zungenbewegung ist, desto größer wird Dein Tonumfang werden !
Die Zungenspitze sollte nach dem Anstoßen direkt an der unteren Zahnreihe liegen, damit im Mund keine
Wirbel entstehen können.
Das Tempo dieser Übung sollte so gewählt werden, dass Dein Luftstrom vollständig "verbraucht" wird.
Viertel = ca 60-72 bpm
Trumpet Basics - Übung 2

Zuerst mit Mundstück, dann mit Trompete.
Achte darauf, immer kleinstmögliche Bewegungen mit dem Zungenrücken zu machen. Die Zungenspitze sollte nach
dem Anstoßen direkt an der unteren Zahnreihe liegen. Die Koordination mit Zungenrücken und Ventil-greifen muss
ganz exakt sein, deshalb die Ventile immer schnell und bewusst drücken bzw. loslassen. Es darf kein "Schmieren"
entstehen.
Das Tempo dieser Übung sollte so gewählt werden, dass ein Luftstrom vollständig "verbraucht" wird.
Viertel = ca 60-72 bpm.
Bei Übung B) hilft der Luftstrom (besonders bei größeren Intervallen) die Bindung geschmeidig zu machen.
Du sollst auf der Note VOR dem größeren Intervall die Luft beschleunigen, also auf eine sehr bewußte und
intensive Luftführung achten !
Trumpet Basics - Übung 10: Smart WarmUp


Aufwärmübung mit Treibetönen (bending).
Bei der ersten Notenlinie soll nur Luft durch das Instrument geblasen werden. Das Luftgeräusch muss gleichmäßig und laut sein. Wiederhole diesen Vorgang einige Male. Dann die Luft mit Ton g genauso ausblasen.
Um den Treibeton sauber intonieren zu können, spiele das fis zuerst mit dem 2. Ventil. Dann versuche den Ton g ohne Ventil zum fis "herunterzubiegen", so dass er genauso laut ist und stimmt wie vorher das fis mit Ventil.
Trumpet Basics - Übung 11

Diese Übung muss mit einem Atemzug gespielt werden. Beginne Deine Töne im mf und lass Deinen Luftstrom kontinuierlich schneller und stärker werden. Versuche, den Zielton offen und laut möglichst lange zu halten.
Dabei darf das Mundstück nicht zu stark von außen (mit der Hand) an die Lippen gepresst werden. Der Luftdruck im Mund sorgt für einen guten Halt der Lippen am Mundstück.
Du kannst diese Übung auch (von unten) mit den Griffen 123 - 13 - 23 ect beginnen, wenn Dir das leichter fällt.
11b) Hier bitte nur soweit fortführen, wie es ohne Quetschen der Lippen möglich ist. Versuche Deine Höhe durch Luftführung, Geschwindigkeit des Luftstroms und Einstellung des Zungenrückens (Tonsilben üü - iii) zu trainieren.
Dieser Prozess kann und soll sich über Wochen oder Monate hinziehen !
Du kannst Trumpet Basics +++ als Buch oder als PDF-Datei hier bestellen
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